Nachwuchsabteilungen aus Müllingen-Wirringen verteidigen den Titel bei der Winterolympiade

 

 

 

Olympische Winterspiele der Sehnder Kinder- und Jugendfeuerwehren

 

 

 

Am Samstag, den 24. Februar fand die diesjährige Winterolympiade für die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet – ausgerichtet vom Vorjahressieger aus Müllingen-Wirringen – in den Turnhallen der KGS Sehnde an der Feldstraße statt. Gegen 12 Uhr fanden sich die insgesamt 25 Gruppen ein und kurz darauf wurde der Startschuss für die 20 Spiele gegeben.

 

Beim ersten Spiel wurde das Gehör der Kinder und Jugendlichen auf die Probe gestellt, denn hier waren verschiedene Gegenstände, wie eine Münze oder eine Feder, in Dosen verteilt und die Spieler sollten diese durch Schütteln erraten. Das zweite Spiel forderte die Mitglieder im Bereich Geschicklichkeit, denn hier bekam jedes Kind eine Zeitungsseite und sollte daraus innerhalb von zwei Minuten eine möglichst lange Schlange bilden. Hinter dem Begriff „Bucket Ball“ versteckte sich das dritte Spiel, hier bekam jeder Spieler drei verschiedene Bälle (Softball, Tischtennisball und Tennisball) und sollte diese in Eimer in unterschiedlicher Entfernung werden, welche eine unterschiedliche Punktzahl ergaben. Auch das vierte Spiel forderte Geschicklichkeit und Konzentration, denn hier befand sich eine leere Getränkedose auf einer Bank und sollte nun mit Hilfe der Stirn, Nase oder Kinn über eine bestimmte Strecke geschoben werden: Die beste Zeit gewinnt. Beim fünften Spiel waren für die Kinderfeuerwehr 20 und für die Jugendfeuerwehr 30 Becher auf einem Tisch verteilt, nun sollte ein Spieler diese Becher aufsammeln, durfte jedoch nur den ersten Becher berühren. Bewertet wurden dabei die aufgesammelten Becher, bis der Turm auseinanderfiel. Schnelligkeit forderte das sechste Spiel, denn hier bekam jeder Spieler eine süße Schlange (Süßigkeit) und sollte diese nun ohne die Hände zu benutzen so schnell wie möglich aufessen, die schnellste Zeit gewann. Beim siebten Spiel „Lucky Luca“ kam es auf Zielgenauigkeit und auch ein bisschen Glück an, denn hier sollten Murmeln über eine Bande in einen Punktebereich gestoßen werden, dabei gab es Punkte im Bereich 1-5. Jedes Kind hatte drei Versuche und zum Schluss wurden alle Punkte zusammengezählt. Auch das achte Spiel forderte viel Zielgenauigkeit, denn hier bekam jedes Kind drei kleine Bälle und musste versuchen diese durch Löcher in einer Pappwand zu werfen. 

Unter dem Namen „Schnerpfeln“ fand man das neunte Spiel und hier mussten von jedem Spieler jeweils sechs Münzen über eine bestimmte Entfernung so nah wie möglich an eine aufgestellte Pappwand geworfen werden, die geringste Entfernung bestimmte den Sieger.

 

Viel Konzentration forderte das zehnte Spiel, hier wurden 25 Gegenstände auf einem Tisch unter der Decke versteckt, zu Beginn wurden diese für 30 Sekunden aufgedeckt und nun sollten sich die Spieler so viele wie möglich merken und nach den 30 Sekunden aufzählen. Merkfähigkeit forderte das elfte Spiel, denn hier wurde ein Memoryspiel auf einem Tisch verteilt und die Gruppe befand sich auf einer Bank in etwa zehn Metern Entfernung, nun musste einer nach dem Anderen zum Tisch laufen, zwei Karten umdrehen, durfte bei einem richtigen Paar weiterspielen und bei einem falschen Paar wieder zurücklaufen und der nächste Spieler war dran. Das zwölfte Spiel forderte Teamarbeit und Absprachen, denn hier bekam die Gruppe sieben Teppichstücke und musste damit einen Parcours durchlaufen, die Spieler durften sich aber nur auf den Teppichstücken fortbewegen, also musste das letzte Stück immer wieder an den ersten Spieler durchgegeben werden. Beim 13. Spiel gab es ein klassisches Dartspiel, jeder Spieler hatte drei Würfe und am Ende gewann die höchste Punktzahl, die aus allen Spielern ermittelt wurde. Bei der 14. Station kamen die bei den Kindern allseits bekannten „Fidget Spinner“ zum Einsatz, jeder Spieler erhielt einen dieser Spinner und sollte diesen zum Drehen bringen und auf einem Tisch ablegen, die Zeit wurde gestoppt, wenn sich der letzte Spinner aufgehört hat zu drehen. Beim 15. Spiel mussten die Kinder und Jugendlichen innerhalb von zwei Minuten einen möglichst hohen Turm aus Dominosteinen bauen, welcher nach Ablauf der Zeit noch 15 Sekunden stehen bleiben mussten, der höchste Turm gewann.

 

Unter den Namen „Windeln“ war das nächste Spiel zu finden, hier musste ein Spieler in ein Tragetuch „eingewindelt“ werden und anschließend durch einen Parcours gezogen werden, die Zeit wurde gestoppt nachdem jeder Teilnehmer einmal gezogen wurde. Im 17. Spiel kam es erneut auf die Zielgenauigkeit der Spieler an, denn hier sollte mit zwei sogenannten Nerf-Pistolen Plastikbecher von einem Tisch abgeschossen werden, jeder Spieler hatte zehn Schüsse und die meisten umgeschossenen Ziele bestimmten den Sieger. Das 18. Spiel forderte wieder viel Teamarbeit und Absprache, denn hier stand die Gruppe auf einer Decke und sollte diese Decke wenden, ohne dass einer der Spiele den Boden berührt, die Zeit wurde gestoppt, wenn die Decke komplett gewendet wurde und sich alle Spieler auf dieser befanden.

 

Im vorletzten Spiel wurde noch einmal die Zielgenauigkeit abgerufen, denn hier sollten die Spieler ein als Lasso getarnten Reifen um den Kopf eines Plüsch-Ponys werfen, jeder Teilnehmer hatte drei Versuche und die meisten Treffern gewannen. Das letzte Spiel war ein Fragebogen mit Fragen aus dem Bereich Allgemeinwissen über die Stadt Sehnde und feuerwehrtechnische Fragen.

 

Gegen 17:00 Uhr konnten der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Ron Breitenherdt und Stadtkinderfeuerwehrwartin Birgit Bettmann die Siegerehrung einläuten. Bevor die Platzierungen bekanntgegeben wurden, konnte Breitenherdt noch folgende Gäste begrüßen: Den stellvertretenden Stadtbrandmeiser Diethelm Huch, den Bürgermeister Carl-Jürgen Lehrke, den Brandabschnittsleiter Detlef Hilgert, sowie zahlreiche Ortsbrandmeister, Stellvertreter und Zuschauer.

Ron Breitenherdt bedankte sich herzlichst bei den Ausrichtern aus Müllingen-Wirringen für die Durchführung der Spiele und die Organisation der Verpflegung.

 

Anschließend konnte dann die Siegerehrung beginnen. Wie auch in den Jahren zuvor wurden die Kinder- und Jugendfeuerwehren getrennt bewertet.

 

Bei den Kinderfeuerwehren gewann Müllingen-Wirringen 1 vor Höver 2 und Bilm 1. Die weiteren Plätze belegten Rethmar 1, Sehnde 1, Bilm 2, Ilten 1, Ilten 2, Sehnde 2, Wassel, Müllingen-Wirringen 2, Höver 1und Haimar.

 

Auch bei den Jugendfeuerwehren konnte sich Müllingen-Wirringen 1 vor Rethmar 1 und Ilten 1 durchsetzen. Die weiteren Plätze wurden durch die Gruppen Bilm 1, Höver 1, Müllingen-Wirringen 2, Sehnde 1, Rethmar 2, Sehnde 2, Ilten 2, Bolzum/Wehmingen und Haimar belegt.

 

Damit richtet die nächste Winterolympiade regelgemäß (Sieger der Jugendfeuerwehren) erneut die Jugendfeuerwehr Müllingen-Wirringen aus.

 

 

 

 

Benedikt Nolle
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit